Veränderungen bestimmen unser Leben und sind notwendig für Wachstum und Entwicklung. Nur so können wir uns an neue Herausforderungen anpassen und Chancen ergreifen. Seit einiger Zeit spüren wir alle eine starke und beschleunigte Zunahme von Veränderungen – gerade im Gesundheitswesen. Sei es der Mangel an Fachpersonal, geschlossene Hausarztpraxen, extreme Kostensteigerungen, weniger stationäre Angebote, stockende Reformversuche der Bundesregierung oder der demografische Wandel.
Bedarfsorientierte Gesundheitsversorgung
Auch wir als Marienhaus-Gruppe sind von diesen Veränderungen betroffen – an allen über 50 Standorten in drei Bundesländern und damit auch in Hermeskeil. Wir wollen diese Veränderungen aktiv annehmen und so auch in den nächsten Jahren die Versorgung von Menschen sicherstellen können. Daher passen wir uns den Gegebenheiten an und kommen mit unserem neuen Marienhaus Gesundheits-Campus den aktuellen, tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen in der Region entgegen – mit einem bedarfsorientierten Angebot.
Krankenhäusliche Versorgung bleibt bestehen
Auch in Zukunft wird es in Hermeskeil eine grundlegende krankenhäusliche Versorgung geben. Nachfrageorientiert und mit einem zusätzlichen Schwerpunkt: Der Altersmedizin. Denn zum einen sind ältere Menschen grundsätzlich immobiler, zum anderen ist der Anteil an Menschen im Alter von 65 Jahren und mehr mit rund 23% in Hermeskeil signifikant höher als beispielsweise mit knapp 19% in Trier (Quelle: Statistisches Bundesamt). Das St. Josef-Krankenhaus in Hermeskeil wird ambulante Angebote im konservativen und operativen Bereich bereitstellen, ergänzt um eine internistische und chirurgische stationäre Versorgung sowie eine ambulante Nachversorgung. Das bestehende Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) wird um weitere Anbieter ergänzt. Weiterhin werden am Standort auch konventionelle Röntgendiagnostik sowie Anästhesie- und Endoskopie-Leistungen angeboten, wie z.B. Magen- und Darmspiegelungen. Auch die Tagesklinik Psychiatrie & Psychosomatik bleibt bestehen und wird aufgrund einer steigenden Nachfrage weiter ausgebaut.
Wenn möglich ambulant, wenn nötig stationär
Leistenbrüche, Schulter-, Knie oder Ellenbogenoperationen, Knochenbrüche, Schnitt-, Platz- oder Bisswunden sind typische Fälle, die im St. Josef-Krankenhaus Hermeskeil künftig ambulant operiert werden. Diese werden sofern nötig auch vor Ort stationär weiterversorgt. Eine intensivmedizinische stationäre Aufnahme erfolgt ebenso wie eine 24/7 Notfallversorgung dagegen in den größeren Kliniken, wie z.B. bei unserem Kooperationspartner, dem Mutterhaus in Trier. Im nicht-operativen Bereich können unter anderem Veränderungen bei bestehenden Herzerkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes vor Ort versorgt werden. Beispielweise dann, wenn diese sich verstärken und zu Atembeschwerden, Schmerzen, Schwäche und Müdigkeit führen. Nach einer Untersuchung im Gesundheits-Campus kann der Patient auch stationär mit den nötigen Medikamenten und Infusionen (neu) eingestellt werden.
Fit werden für den Alltag
Wichtig für den Genesungsprozess älterer Patienten ist die Rehabilitation. Sie stellt die notwendige Alltagskompetenzen, Selbstständigkeit und Lebensqualität so gut wie möglich wieder her. Daher wird es in Zukunft am Marienhaus Gesundheits-Campus Hermeskeil einen großen und ausbaufähigen Bereich der Geriatrischen Reha geben. Ergänzt wird das Angebot durch das neuartige Konzept eines Kurzzeit-Pflegebereichs „Fit-for-Reha“. Hier werden nach einem stationären Aufenthalt im Akutkrankenhaus durch intensive therapeutische Maßnahmen die Voraussetzungen für die Aufnahme zur Rehabilitation geschaffen.
Weitere Infos auch auf www.krankenhaus-hermeskeil.de/gesundheits-campus


