Hermeskeil. Keine Motivation, kein Appetit oder Schlafprobleme – solche Phasen kennen viele. Doch wo endet das normale Auf und Ab des Alltags und wo beginnen Anzeichen einer Depression? Wie kann man Betroffenen helfen?
Depressionen können jeden treffen
Antworten darauf gibt Dr. Heike Krupa, leitende Ärztin der Tagesklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, am Marienhaus Campus Hermeskeil St Josef Krankenhaus, in ihrem Vortrag innerhalb der Reihe „Medizin verstehen“. Sie erklärt, wie Depressionen entstehen, wie sie sich äußern und warum sie jeden treffen können – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Lebenssituation.
Fachärztin erklärt, wie Angehörige Patienten helfen können
Die erfahrene Fachärztin macht die Unterschiede zwischen Stimmungsschwankungen und Depressionen begreiflich und zeigt auf, mit welchen Strategien man sich schützen kann. Auch, wie Angehörige Betroffene unterstützen können, ohne die eigenen Grenzen zu übergehen. Zudem thematisiert Dr. Krupa körperliche Beschwerden, die auf eine sogenannte maskierte Depression hinweisen können.
Zuverlässige Informationen über Depression für Betroffene und Interessierte
Der Vortrag richtet sich an alle, die Klarheit über das Krankheitsbild gewinnen möchten – ob aus persönlicher Betroffenheit, aufgrund von Erkrankungen im Umfeld oder aus Interesse an zuverlässiger Information. Die Teilnehmenden erfahren zudem, wie gut eine individuell abgestimmte und interdisziplinäre Behandlung wirken kann.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, persönliche Fragen zu stellen.
Medizin verstehen: “Depression – wie erkenne ich sie und was kann ich tun?”, Leitende Ärztin Dr. Heike Krupa Donnerstag, 26. März, 18 bis 19:20 Uhr, Cafeteria, Marienhaus Campus Hermeskeil St. Josef Krankenhaus |
Bildunterschrift: Dr. Heike Krupa, Leitende Ärztin der Tagesklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, am Marienhaus Campus Hermeskeil St Josef Krankenhaus.
Foto: Joachim Gies


